Die Mont Pélérin Societé
Nichts ist wie es scheint...
Als Grundlage der Beschäftigung mit dem, was uns gegenwärtig Gegeben scheint, ist das Hinterfragen des Gegebenen unhinterfragbar, so scheint es... klingt kompliziert, ist es aber nicht.
Für alle jene, die sich mit den Netzwerken der lichtscheuen Mächtigen im Schatten der Verantwortung für den globalen Zustand noch nicht eingehender befasst haben, kann ich nur folgende Empfehlungen abgeben:
Die Erfinder des Neoliberalismus (Tatsache, bitte nachlesen in der umfassenden Studie von D. Plehwe und B. Walpen (1), zb. hier: http://www.vwl-wu.at/content/view/45/21/), die Mont Pélérin Society.
- Diese Gesellschaft, deren Gründer ua. August Friedrich v. Hayek, Sir Karl Popper und viele andere Ökonomen, Politiker und Philosophen angehörten, ist mittlerweile weltweit aktiv (hat zahlreiche Büros auf jedem Kontinent), jährliche Treffen (inkl. Publikationen) und eine eigene Website: http://www.montpelerin.org/
Fängt man hier an zu recherchieren, stößt man immer tiefer vor in undurchdringlicheres Gestrüpp von Nichtöffentlichkeit, Verschwiegenheit und Geheimniskrämerei.
Wichtigste Institutionen:
- Wolltest Du schon immer wissen, wer die EUropäische Politik vorgibt? Der "European Round Table of Industrialists": http://www.ert.be/home.aspx, ist - zusammen mit einer Handvoll Lobby-Firmen und Think Tanks, wie etwa dem European Policy Center (siehe Membership: http://www.epc.eu/en/m.asp?TYP=Membership&LV=283&PG=MB/en/direct_in&AI=5&see=y) - ein ganz heisser Kandidat....
- Wer bestellt US-Präsidenten und bereitet seit 60 Jahren G8-Gipfel vor? Die Bilderberger, so wird gemunkelt. Seriöse, wissenschaftliche Info dazu gibt es hier: http://bilderberger-konferenzen.de.tl/Home.htm?PHPSESSID=4fd51aebe9f3774d258d121f19fc2c34, wie ebenso die Publikationen des einzigen Sozialwissenschaftlers, der sich traute umfassender zu recherchieren, Kees van der Pijl: http://www.sussex.ac.uk/ir/profile114421.html.
("Trauen" deswegen, weil alle Sozial-, und Politikwissenschaften aus zweifelhaften Gründen lieber Systeme, Modelle, Institutionen oder "Akteure", bzw. deren Auswirklungen erforschen, anstatt konkrete personen- und individuumsbezogene Studien durchzuführen. Ein positives wie seltenes Gegenbeispiel, dass für eine profunde Kenntnis der EU-Wirkweise unerlässlich ist: Jean Monnet, von Wolfgang Wessels, IHS, 2001).
- Atlantische Männerbünde-Einheitstrab in Einmütigkeit zwischen EU und USA? Trilaterale Kommission (deren Vertreter übrigens Vorstände des Johns Hopkins University-Center (Bologna) sind, welche den größten Rekrutierungspool für die Weltbank darstellt, die Fäden laufen in Washington zusammen): http://www.trilateral.org/
- Wer entscheidet ohne jede Transparenz, demokratische Legitimation oder Kontrolle über Schulden und Entschuldungen von Staaten, über Arm und Reich? Der sog. Pariser Club: http://www.clubdeparis.org/
- All diese hier genannten sind, neben den seltsamen machtasymetrischen Vereinigungen von G8-G20, (anstatt etwa G77 an der Spitze), wohl noch die bekanntesten Lenker im Hintergrund...doch wer hat schon einmal von Le Cercle gehört? Von der wahren Geschichte der EU? Wer war Jean Monnet? Was steckt hinter den Kindsmorden in Belgien, Luxemburg, uvm? Ich empfehle wärmstens folgende Website, die möglichst auch hunderfach gesichert gehört: http://www.isgp.eu/organisations/Le_Cercle.htm.
Komm weiter, lass uns eintauchen, hinter die Kulissen blicken.... es gibt viel zu entdecken!
Redakteure, Medienleute, Lobbyisten, Politiker, Aufsichtsräte, die internationale "Elite" - sie hängt gut informiert zusammen - wie? Das soll hier zentral nachverfolgt werden!
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(1): PROKLA. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Heft 115, 29. Jg., 1999, Nr.2